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Maklerrecht Duisburg - Pflichtverletzungen des Maklers - Kanzlei Grotstollen - Kanzlei Duisburg

Pflichtverletzungen des Maklers

Pflichtverletzungen des Maklers

Grundsätzlich steht der Makler als Interessenvertreter seines Kunden in einem besonderen Treueverhältnis zu diesem. Aus diesem Treueverhältnis können sich besondere Beratungspflichten ergeben. In diesem Zusammenhang darf der Makler seinen Kunden nicht zu einem unvorteilhaften und überstürzten Vertragsschluss verleiten.

Der Makler kann grundsätzlich Informationen, die er vom Verkäufer erhalten hat ohne weitere Überprüfung an den Interessenten weitergeben, sofern diese Angaben nicht erkennbar unrichtig, nicht nachvollziehbar oder bedenklich sind.

Wissen über eventuelle Schäden, wie z.B. Pilzbefall hat der Makler auch ungefragt an den Interessenten weiterzuleiten.

Bei diesbezüglichen Verfehlungen des Maklers kann nicht nur die geleistete Provision zurückgefordert werden, sondern auch die Rückabwicklung des Hauptvertrages und der Ersatz etwaiger Nebenkosten verlangt werden.

§ 654 BGB regelt die Unzulässigkeit der Doppeltätigkeit des Maklers. Die Rechtsprechung hat jedoch über diesen Fall hinaus weitere Fälle der Provisionsverwirkung anerkannt. Bei besonders schwerwiegenden Treuepflichtverletzungen kommt eine Provisionsverwirkung in entsprechender Anwendung des § 654 BGB in Betracht, soweit dem Makler zumindest grob leichtfertiges Fehlverhalten anzulasten ist. Hier sind insbesondere wahrheitswidrige Angaben über wesentliche Eigenschaften des Vertragsgegenstandes, z.B. die Höhe der erzielbaren Miete, die Wohnfläche, das Baujahr oder Reparaturbedarf zu nennen.

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Kanzlei Grotstollen
Rechtsanwalt
Kanzlei Duisburg
Albert-Hahn-Straße 7
47269 Duisburg

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